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Fox Business hatte heute einen Bericht mit Marcus & Millichap’s Hessam Nadji, der über die folgenden Themen berichtete:
Der Eigenheimmarkt in den USA erholt sich. Das Transaktionsvolumen am US-Gewerbeimmobilienmarkt steigt 2011 um 60 Prozent auf 117 Milliarden Euro.
Lange Zeit hatte David Crowe nur düstere Daten zu vermelden. Jetzt kann der Chefökonom des Verbands der US-Eigenheimbauwirtschaft endlich wieder mit positiven Zahlen aufwarten: In inzwischen 98 Metropolregionen der Vereinigten Staaten sind die Preise von Häusern im Bestand in den vergangenen sechs Monaten nicht mehr gefallen und zugleich die Zahl der Baugenehmigungen wieder gestiegen.
Die Krise sei zwar noch nicht ausgestanden, so Crowe: "Es gibt aber immer mehr Anzeichen, dass eine langsame, aber stetige Erholung des Marktes eingesetzt hat."
So werden in den USA auch wieder mehr Wohnungen gebaut. Die Baubeginne stiegen im Januar zum Vormonat um 1,5 Prozent auf eine aufs Jahr hochgerechnete Rate von 699.000, berichtete das Handelsministerium. Die Baugenehmigungen legten leicht auf 676.000 zu, aber nicht so stark wie angenommen.
Seit 2007 die Spekulationsblase am US-Eigenheimmarkt platzte, waren die Preise auf breiter Front gefallen. In den südlichen Bundesstaaten verloren Häuser dabei um bis zu 70 Prozent an Wert. Im Februar schoben sich erstmals eine Reihe einst besonders schwacher Märkte auf die Erfolgsliste: "Auch in Miami, Portland, Memphis und Salt Lake hat seit Anfang September die Nachfrage nach neuen Häusern im Bestand kontinuierlich angezogen", berichtet Crowe.
Verhalten optimistisch urteilt auch Lawrence Yun, Chefvolkswirt der Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR): "Die Märkte beginnen sich landesweit zu stabilisieren." 1,105 Mio. Eigenheime wechselten im vierten Quartal des vergangenen Jahres von der südkalifornischen Küste bis nach Maine im äußersten Nordosten des Landes den Besitzer. Das ist ein Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem dritten Quartal des vergangenen Jahres und sogar von 9,4 Prozent gegenüber den 1,01 Mio. verkauften Häusern im Vergleichszeitraum 2010.
"Vor allem in den Bundesstaaten, die sich wirtschaftlich kräftig erholten, stiegen die Kauffälle deutlich im Jahresvergleich", sagt Yun. Ganz vorn auf der Liste stehen die beiden Ölförderstaaten Texas und Oklahoma, in denen Unternehmen 2011 viele neue Mitarbeiter eingestellt hatten. Im Laufe dieses Jahres könnte die Erholung langsam auf sämtliche Märkte übergreifen. Zum einen ist die Arbeitslosenrate seit Oktober 2009 von zehn Prozent auf nur noch 8,3 Prozent gefallen – der niedrigste Stand seit Februar 2009. "Mit der steigenden Zahl der Erwerbstätigen wächst auch die Nachfrage nach Eigenheimen", sagt Yun.
Zum anderen hat das US-Justizministerium jetzt die Banken radikal an die Kandare genommen: Bis zu 40 Mrd. US-Dollar, umgerechnet 30,3 Mrd. Euro, müssen die fünf größten amerikanischen Hypothekenbanken an die US-Regierung zahlen, weil sie in den vergangenen Jahren widerrechtlich Zwangsräumungen von Eigenheimen vorgenommen haben.
Der zwischen Justizminister Eric Holder und der Bank of America, Ally Financial, Citigroup, J.P. Morgan Chase und Wells Fargo ausgehandelte Deal soll den Eigenheimmarkt weiter beflügeln. Denn die US-Regierung will das Geld an jene Hausbesitzer verteilen, die zwischen 2008 und 2011 ihr Haus verloren haben, damit sie Eigenkapital für einen Neuerwerb bilden können.
Am Gewerbeimmobilienmarkt ist die Erholung noch weiter vorangeschritten. Nach Ausbruch der Finanzkrise im Spätherbst 2008 hatten Unternehmen massiv Büro- und Einzelhandelsflächen freigesetzt. Die Leerstandsrate am Büromarkt betrug in der Spitze mehr als 17 Prozent. In den Shoppingcentern waren auf dem Höhepunkt der Krise mehr über elf Prozent aller Flächen unvermietet.
Jetzt zieht die Erholung der US-Wirtschaft die Gewerbeimmobilienmärkte langsam aus der Talsohle. "Derzeit sind nur noch rund 15 Prozent aller Büroflächen in den Vereinigten Staaten ungenutzt", sagt Asieh Mansour, Chefresearcherin der Beratungsgesellschaft CBRE. Besonders stark fiel die Leerstandsrate in den zentralen Geschäftsbezirken der Metropolen.
Mitte 2010 waren dort noch 14 Prozent aller Flächen unvermietet. Ende 2011 betrug die Quote nur noch 12,3 Prozent. Die Erholung werde sich im weiteren Jahresverlauf fortsetzen, prognostiziert Mansour. "Die Unternehmen mieten verstärkt Flächen an, während seit Ausbruch der Finanzkrise kaum Neubauten auf den Weg gebracht wurden."
Allein im vierten Quartal 2011 wurden rund eine Mio. Quadratmeter Büroflächen in USA vermietet. Der Bestand wuchs jedoch nur um 18.000 Quadratmeter. In Manhattan, im Herzen New Yorks, lag die Leerstandsrate zu Beginn des Jahres bei nur noch 7,5 Prozent, in Portland bei 9,6 Prozent und in der US-Hauptstadt Washington bei 9,8 Prozent.
In Südkalifornien hat die Wirtschaft sogar so stark angezogen, dass auch in der Peripherie der Großstädte die Leerstandsraten nahe an die Marke von zehn Prozent zurückgefallen sind. Mit der steigenden Nachfrage beginnen auch die Mieten wieder leicht zu steigen.
Das lockt Investoren an die Märkte zurück. "2011 stieg das Transaktionsvolumen an den US-Gewerbeimmobilienmärkten um 60 Prozent auf 155 Mrd. US-Dollar", sagt Arthur de Haast, Leiter Internationale Kapitalmärkte bei der Beratungsgesellschaft Jones Lang LaSalle (JLL). Von den umgerechnet 117 Mrd. Euro strömten allein 14,5 Mrd. Euro nach New York – ein Plus von 75 Prozent gegenüber 2010. Die Phase der steigenden Leerstandsraten scheint vorbei zu sein.
By: Carrie Bay 01/18/2012
CoreLogic’s chief economist Mark Fleming says housing statistics and the duration of the downturn to date indicate 2012 may be the year the housing market begins to turn the corner.
In the first release of CoreLogic’s new MarketPulse newsletter Wednesday, Fleming explained his rationale for such an assessment.
He notes that housing is an industry with long business cycles. Regional housing recessions have typically taken anywhere from three to five years to find their bottom, and Fleming says the national housing recession has behaved similarly in that it has bounced along a bottom for the past two years.
Fleming points out that housing affordability is rising dramatically due to a combination of home price deflation and rock-bottom mortgage rates. In fact, he says, after adjusting for inflation, this has been a “lost decade” for housing as prices are the same as at the beginning of the millennium.
“The time is right in 2012 for prices to begin growing again,” Fleming said, “and housing affordability will put a floor under any further significant declines.”
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